Allgemeine Geschäftsbedingungen

INSTANDSETZUNGSBEDINGUNGEN

I. Allgemeines

Die nachstehenden Bedingungen gelten für alle dem Auftragnehmer erteilten Aufträge auf Instandsetzung, die notwendigen Vorarbeiten hierzu, Überprüfungen und Erstellung von Kostenvoranschlägen.
Für Reparaturen im Rahmen der Gewährleistung (Garantie) gelten sie ergänzend zu den Garantiebedingungen des Auftragnehmers sowie zur jeweiligen Herstellergarantie. Leistungen werden nach Festpreisen abgerechnet. Hierfür ist der jeweils aktuelle Leistungskatalog der Tiedge GmbH maßgebend. Für Leistungen, die nicht enthalten sind erfolgt die Abrechnung der Arbeitszeit des Kundendienst-Monteurs nach Arbeitswerten (AW). Ein AW entspricht einer Arbeitszeit von 15 Minuten.

II. Ausführung

1. Dem Auftraggeber genannte Kundendiensttermine sind - auch wenn eine Uhrzeit genannt werden sollte - geplante Termine und daher unverbindlich in Aussicht gestellt. Das ergibt sich aus den Besonderheiten des Außenreparatur-Geschäftes, insbesondere der Notwendigkeit, möglichst mehrere Reparaturen auf einer Fahrt zu erledigen sowie den Schwierigkeiten der Vorausberechnung von Reparaturzeiten und den Risiken der heutigen Verkehrsdichte.

2. Die Anfahrtkosten sind nach Entfernungszonen gestaffelt. Sie beinhalten die Wegezeitkosten und Kraftfahrzeugkosten. Die effektiven Anfahrtkosten sind von sehr unterschiedlichen Entfernungen in der Auftragsfolge abhängig. Sie unterliegen daher sehr großen Schwankungen. Damit nicht einzelne Kunden durch die unbeeinflussbare Auftragsfolge benachteiligt werden, wird eine Pauschalierung der Anfahrtkosten vorgenommen.

3. Zeigen sich während der Instandsetzung weitere Fehler, deren Beseitigung nicht Gegenstand des Auftrages war, so haftet de Auftragnehmer nicht für daraus resultierende Schäden, wenn der Auftraggeber trotz Hinweis des Auftragnehmers keine Zustimmung zur Behebung der weiteren Mängel erteilt. Dies gilt insbesondere auch für Fehler, die die Betriebssicherheit gefährden. Eine Überprüfung inkl. Kostenvoranschlag wird auf Wunsch des Auftraggebers vorgenommen. Die für die Überprüfung entstehenden Kosten werden an den Auftraggeber berechnet, wenn keine Durchführung der Reparatur gewünscht wird.

III. Zahlung, Rückgabe

1. Die Reparaturkosten sind in bar sofort ohne Abzug an den Kundendienstmonteur zu entrichten. Die Monteure sind berechtigt, den Rechnungsbetrag zu kassieren.

2. Der Auftragnehmer arbeitet bei Zahlungsverzug mit einem Rechtsanwaltsbüro zusammen, dessen Kosten dem Auftraggeber in Rechnung gestellt werden.

IV. Gewährleistung

1. Für die Instandsetzungs- und Überprüfungsarbeiten, die berechnet werden, sowie für einen berechneten Austausch anstelle einer Instandsetzung leistet der Auftragnehmer Gewähr in der Weise, dass er Mängel durch Nachbesserung oder durch Ersatzlieferung innerhalb der gesetzlichen First von 6 Monaten unentgeltlich behebt.

2. Der Auftraggeber hat das Recht auf angemessene Herabsetzung der Vergütung oder auf Rückgangigmachung des Vertrages, wenn die Nachbesserung oder Ersatzlieferung unzumutbar verzögert wird oder erfolglos geblieben ist. Der Auftragsgegenstand braucht jedoch in diesem Falle nicht in den Ursprungszustand zurückversetzt werden, wenn es technisch oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Stellt sich im Rahmen eines Gewährleistungsverlangens heraus, dass der beanstandete Fehler auf eine andere technische Ursache zurückzuführen ist, als sie bei der ursprünglichen Reparatur vorlag und auch durch die Reparatur selbst nicht nachweisbar herbeigeführt wurde, so handelt es sich um keinen Fall von Gewährleistung. Der entstandene und zu belegende Aufwand wird daher dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.

V. Haftung

Schadensersatzansprüche, gleich welcher Art sind ausgeschlossen, sofern nicht Vorsatz oder aus grober Fahrlässigkeit gehandelt wurde.

VI. Gerichtsstand und Erfüllungsort

Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für Lieferungen, Zahlungen sowie sämtliche zwischen den Parteien sich ergebenden Streitigkeiten ist der Sitz des Auftragnehmers.